Hochbetrieb auf den Nervenbahnen des Autos
Datenleitungen durchziehen das Auto wie Nervenbahnen einen lebenden Organismus. Entlang dieser Bahnen wird kommuniziert – es werden Informationen ausgetauscht, Kommandos gegeben, Daten ausgelesen. Dazu werden im Auto Datenbusse in verschiedensten Ausprägungen verwendet.
Im Auto gibt es immer mehr elektronische Funktionen: Die Koordination der Türverriegelung, das Auslösen des Airbags nach einem Aufprall, die Anzeige im Armaturenbrett, die Steuerung der Klimaanlage. Diese Funktionen werden im Fahrzeug von Steuergeräten ausgeführt und überwacht. Dazu müssen Informationen von Sensoren ausgelesen oder Kommandos verschickt werden, d.h. die Steuergeräte müssen miteinander kommunizieren, oftmals im Takt von Millisekunden. Daher sind die Geräte über Datenleitungen verbunden. Nicht jedes mit jedem – das wäre zu aufwändig und das Kabelgewicht zu groß –, sondern entlang einer gemeinsamen Datenleitung, was Fachleute einen Datenbus nennen. In modernen Fahrzeugen findet man verschiedene Bussysteme, die an die unterschiedlichen Anwendungsdomänen, wie Antriebsstrang mit Motor- und Getriebesteuerung, Karosserieelektronik mit Türverriegelung und Fensterheber oder Infotainment mit Radio und Navigation, angepasst sind.
Bereits in den 80er Jahren entwickelte Bosch einen Datenbus namens Controller Area Network (CAN). Damit wurde ein Kommunikationsnetz geschaffen, das einfach und effizient den Austausch von Nachrichten über eine gemeinsame Datenleitung erlaubt – und das bei einer Übertragungsrate von bis zu 1 MBit/s. Heutzutage findet sich der CAN-Bus nahezu in jedem Fahrzeug, und er wird auch noch im nächsten Jahrzehnt zum Stand der Technik gehören.
Inzwischen wurden ganz neue Ideen geboren, beispielsweise die elektronische Steuerung von Lenkung und Bremse (X-by-Wire). Dabei sollen der Lenk- und Bremswunsch des Fahrers nur noch mit elektrischen Signalen über Datenleitungen übertragen werden. Dazu muss unter allen Randbedingungen garantiert werden, dass die entsprechenden Nachrichten innerhalb einer bestimmten Zeitspanne beim Empfänger ankommen. Vor diesem Hintergrund wurde FlexRay aus der Taufe gehoben – ein Bussystem, das besonders zuverlässig ist und eine Datenrate von 10 MBit/s aufweist. Inzwischen steht FlexRay kurz vor der Serieneinführung. In den Geschäftsbereichen von Bosch werden bereits Steuergeräte für den Einsatz an einem FlexRay-Bussystem entwickelt.
Bereits in den 80er Jahren entwickelte Bosch einen Datenbus namens Controller Area Network (CAN). Damit wurde ein Kommunikationsnetz geschaffen, das einfach und effizient den Austausch von Nachrichten über eine gemeinsame Datenleitung erlaubt – und das bei einer Übertragungsrate von bis zu 1 MBit/s. Heutzutage findet sich der CAN-Bus nahezu in jedem Fahrzeug, und er wird auch noch im nächsten Jahrzehnt zum Stand der Technik gehören.
Inzwischen wurden ganz neue Ideen geboren, beispielsweise die elektronische Steuerung von Lenkung und Bremse (X-by-Wire). Dabei sollen der Lenk- und Bremswunsch des Fahrers nur noch mit elektrischen Signalen über Datenleitungen übertragen werden. Dazu muss unter allen Randbedingungen garantiert werden, dass die entsprechenden Nachrichten innerhalb einer bestimmten Zeitspanne beim Empfänger ankommen. Vor diesem Hintergrund wurde FlexRay aus der Taufe gehoben – ein Bussystem, das besonders zuverlässig ist und eine Datenrate von 10 MBit/s aufweist. Inzwischen steht FlexRay kurz vor der Serieneinführung. In den Geschäftsbereichen von Bosch werden bereits Steuergeräte für den Einsatz an einem FlexRay-Bussystem entwickelt.
Der Datenbus ist ein emsiger Arbeiter im Hintergrund: Er muss in jeder Situation eine sichere Verbindung unter den Steuergeräten herstellen.